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  • Christiane Theis

Unterschätzung der eigenen Kompetenzen


„Ich bin doch nur Generalistin, was kann man damit schon anfangen?“


Mit dieser Aussage saß eine Klientin vor mir, die sich beruflich verändern wollte.


Sie hatte mit Bravour ein Ingenieurstudium an einer renommierten technischen Hochschule absolviert und arbeitete seit mehreren Jahren in Dax-Konzernen im In- und Ausland.


Trotz ihrer langjährigen Erfahrung war sie überzeugt davon, dass es schwer für sie werde, eine spannende neue Tätigkeit zu finden, da sie ja keine Spezialistin, sondern nur eine Generalistin sei.


Mir begegnet es in meiner Arbeit häufig, dass Generalisten sich mit den sogenannten Spezialisten vergleichen und sich dabei selber abwerten.


Im Coaching habe ich mit meiner Klientin zunächst mal ihre Kompetenzen und Erkenntnisse zusammengetragen, die sie in ihrer langjährigen Erfahrung gewonnen hat.


Dies ist einer von mehreren Schritten aus dem MSM-Transformationsmodell, meiner Methode, die ich für meine Arbeit entwickelt habe.


Für meine Klientin war es ein sehr intensiver Prozess, die verschiedenen Stationen ihrer Laufbahn Revue passieren zu lassen und sich die Vielzahl der Situationen und Herausforderungen vor Augen zu führen, die sie über die Jahre erfolgreich gemanagt hatte.


Mal saß sie nachdenklich da, mal mit einem ungläubigen Staunen über all die Schätze, die sie im Laufe der Zeit erworben hatte und die Ressourcen, die in ihr steckten.


Ich konnte zusehen, wie ihr Selbstbewusstsein wuchs und sie sich nach und nach immer mehr selbst wertschätzte für all das, was „schwarz auf weiß“ auf dem FlipChart stand.


Mit diesem ersten so stärkenden Teil meiner Methode hat sie ihren Wert erkannt und dadurch veränderte sich Ihre ganze Ausstrahlung.


Sie hat damit sowohl in ihrem Innern als auch im außen eine wichtige Voraussetzung für ihren neuen Job geschaffen.


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