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  • Christiane Theis

Überforderung im Job durch Suche nach Liebe/Anerkennung

Aktualisiert: 22. Sept.


Vor einiger Zeit kam eine Klientin zu mir, die seit 25 Jahren sehr erfolgreich in unterschiedlichen Führungspositionen tätig ist.


Sie stand kurz vor dem Ende einer sechsmonatigen Auszeit aufgrund einer tiefen Erschöpfung.


Sie hatte sich in ihrer beruflichen Laufbahn völlig verausgabt, nicht auf sich geachtet und war weit über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gegangen.


Im Coaching wollte sie herausfinden, wie es für sie beruflich weitergehen sollte.


Sie überlegte, Ihre Position aufzugeben und sich nach so langer Zeit in Führungsverantwortung wieder in ein Team einzureihen.


Wir waren sehr schnell beim Kern ihres Problems. Einer ihrer zentralen Glaubenssätze lautete:


„Ich muss viel leisten, um geliebt zu werden.“


Diese Überzeugung begegnet mir sehr oft in meiner Arbeit mit Klienten und sie rührt aus frühkindlicher Erfahrung in der Ursprungsfamilie her.


Du projizierst die Suche nach Liebe oder Anerkennung, die sich als Kind ursprünglich auf Deine Eltern bezog, heute auf Deinen Vorgesetzten.


Du rackerst Dich in Deiner Arbeit völlig ab, um genau diese Anerkennung von Deinem Vorgesetzten zu bekommen.

Es ist wie das Bild vom Esel, der hinter der Möhre vor seiner Nase herrennt und sie niemals erreichen wird.


Allein wenn Dir das bewusst wird, hast Du einen sehr wichtigen ersten Schritt gemacht.


Ich arbeite mit meinen Klienten mit meiner Methodik, dem MSM-Transformationsmodell.


Der erste von vielen Schritten meiner Methodik besteht darin, einen Glaubenssatz zu identifizieren und zunächst zu würdigen.


Auch wenn es sich erst mal befremdlich anhört, einen negativen Glaubenssatz zu würdigen, ist dies ganz wichtig, denn der Satz hat Dir jahrelang gedient, indem er Dir ein Gefühl von Sicherheit gegeben hat.


Im Anschluss wandeln wir diese Überzeugung in einen konstruktiven, förderlichen

Satz um. Dadurch verändert sich Dein Selbstwertgefühl und Deine Selbstliebe.


In diesem Prozess findet eine echte Transformation statt.


Du fängst an, auf eine gute Balance zu achten und Dich selbst in Deinem Leben an die ERSTE Stelle zu setzen – weil Du es Dir wert bist.


Du erkennst nach und nach, dass Du Dir die Liebe, die Du im außen gesucht hast, jetzt selbst geben kannst.


Für meine Klientin war es ein unglaubliches Gefühl von Befreiung und Erleichterung.


Sie ist gestärkt in ihre Tätigkeit zurück gegangen und ist heute dankbar, dass sie in ihrer Führungsposition geblieben ist.


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